Wie das PPSM enstanden ist

Ab Juni 2000:

Es stellt sich mir die praktische Frage, was Ergotherapie eigentlich ist.

In der Folge:

Teilnahme an vielen verschiedenen Fortbildungen. Ich treffe auf interessante Leute und Ansätze. Auch lerne ich vieles, was mir und den PatientInnen hilft. Die Frage, was mich als Ergotherapeut an sich ausmacht und was an meinem Tun das spezifisch Ergotherapeutische ist, drängt so nach und nach in den Hintergrund.

Ab Mitte 2003:

Bemühungen, die ergotherapeutische Arbeit praktisch zu strukturieren, um sie zu vereinfachen.

Ab Oktober 2003:

Studium der Psychologie: Ohne es vorher explizit geplant zu haben, vertiefe ich mich nach und nach grundlegend in wichtige theoretische Grundlagen der Ergotherapie.

Ab Beginn 2005:

Beginne mich aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit für die praktische Relevanz all dieser nun zu lernenden Theorie zu interessieren. Entdecke dabei den Wert der Zusammenhänge zwischen den ansonsten einzeln erforschten Teilbereichen des menschlichen Denkens, Handelns und Fühlens.

Ab irgendwann in 2006:

Mein Interesse fokussiert sich parallel hierzu zunehmend auch auf Diagnostik, Evaluation, Arbeitswissenschaften und Umweltpsychologie.

Im Verlauf von 2009:

Langsam dämmert es mir, dass es gerade diese Zusammenhänge der ansonsten einzeln erforschten Teilbereiche sind, die für die Ergotherapie praktisch bedeutsam sind.

Ab Ende 2009:

Einarbeitung in die ergotherapeutische Literatur.

Im Verlauf von 2010:

Feststellung, dass auch in der Ergotherapie sich scheinbar kaum jemand mit diesen Zusammenhängen umfassend auseinandergesetzt hat.

2011:

Beginne, dieses gesammelte Wissen zu einer Theorie und schließlich zu einem neuen ergotherapeutischen Modell zusammenzufassen.